Erreichbarkeit auf hoher See
Ab wann brauchen Sie an Bord Satellitenkommunikation?
Mobilfunk reicht je nach Küste und Gerät wenige Seemeilen hinaus, UKW-Seefunk je nach Antennenhöhe bis etwa an den Horizont. Wer weiter draußen unterwegs ist, hat ohne Satellitenverbindung keine Möglichkeit mehr, Wetterdaten zu holen oder Hilfe zu rufen.
Iridium arbeitet über 66 Satelliten auf sechs polnahen Bahnen und deckt damit auch die Ozeane und die Polregionen ab — dort, wo geostationäre Systeme nichts mehr liefern. Voraussetzung ist freie Sicht zum Himmel ab etwa 8,2° über dem Horizont, auf See also praktisch immer gegeben.
Wetterrouting, Crew-Kontakt und Notfallabsicherung
Wetterrouting: GRIB-Dateien und Wetterberichte lassen sich mit dem Iridium GO! per E-Mail abrufen — kleine Datenmengen, für die die Bandbreite genügt.
Kontakt zur Crew an Land: Telefonie und SMS von jedem Punkt der Route, ohne auf Funkreichweite oder Relaisstationen angewiesen zu sein.
Notfallabsicherung: Das Iridium 9575 Extreme hat GPS, eine SOS-Taste und Tracking an Bord. Es ersetzt keine Seenotfunkanlage, ergänzt sie aber um einen direkten Sprechweg.
Für die Nutzung unter Deck oder im Ruderhaus empfehlen wir eine Außenantenne — sie ist bei uns kostenlos mitmietbar.
satrent.de ist auf einer Atlantiküberquerung entstanden
Das erste Iridium-Telefon haben wir 2002 für eine Ost-West-Atlantiküberquerung mit dem Segelboot angeschafft. Es hat im täglichen Einsatz so überzeugt, dass aus dem Werkzeug ein Geschäft wurde — seit 2004.
Wir beraten deshalb nicht aus dem Datenblatt, sondern aus der Nutzung: welches Gerät für welchen Törn, wann sich eine Außenantenne lohnt und wo die Grenzen liegen.
Satellitentelefon für Ihren Törn mieten
Sagen Sie uns Törndauer und Revier — wir empfehlen das passende Gerät und rechnen tagesgenau ab, auf Rechnung und ohne Kaution.
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